Sonntag, 13. Januar 2013

Exklusiv: Minister bestätigt V-Leute in der Politik

Geahnt hat man es schon immer, nun gib es Gewissheit: In einem Interview mit der Horizon Times bestätigt ein Minister, der lieber anonym bleiben möchte (deshalb nennen wir ihn im Folgenden W. Schäuble - nein, das ist zu einfach; dann besser: Wolfgang S.), dass in der Politik auf Landes- sowie Bundesebene V-Leute eingesetzt werden.

Verschollen oder Tod: Guido Westerwelle
Mit dem Einsatz von sogenannten V-Männern, die als Verbindungspersonen möglichst unerkannt in bestimmten meist kriminellen Organisationen operieren, versuchen laut Aussage von Wolfgang S. so gut wie alle Parteien ihrer Konkurrenz Schaden zuzufügen. Dieses demokratische Mittel der Politik laufe derzeit allerdings etwas aus dem Ruder, so Herr S.. Er selbst bat gegenüber HT um Anonymität, da seine Partei nicht gerade zimperlich mit den eigenen Mitgliedern umgehe. Als Beispiel für die Brutalität innerhalb der Branche nannte Herr Schäuble Grausamkeiten wie das Ausspannen der Frau oder sogar die Rücknahme eines Doktortitels. Angesichts dessen werden wir auch die Namen der V-Leute anonymisieren, die uns W. Schäuble verriet.

In der FDP beispielsweise sei ein V-Mann namens Philipp R. in der Führungsspitze, der eigentlich für die Grünen arbeit. Ursprünglich sollte Herr R. im Hintergrund nur dafür sorgen, dass auf jedem Parteitagsfoto jemand unsympathisch in die Kamera lacht. Nach dem plötzlichen Tod (oder Verschwinden?) von Guido Westerwelle Anfang 2010 musste P. Rösler jedoch unerwartet die Geschicke der Partei übernehmen und bemüht sich seitdem nicht enttarnt zu werden, was ihm augenscheinlich schwer fällt.

V-Leute in der SPD?
Ganz anders in der SPD: Hier hat die Union gleich mehrere V-Männer platziert, die schon in der Vergangenheit herausragende Arbeit geleistet haben. Um diesen Artikel nicht ausufern zu lassen nur zwei Beispiele: Ein Kanzlerkandidat namens Peer S. konnte sich in der Partei ganz nach oben arbeiten und manipuliert nun geschickt die Bundestagswahl 2013 zu Gunsten von Angela Merkel. Durch immer neue Aussetzer hält er dabei die Umfragewerte niedrig und lässt gar nicht erst den Hauch von Hoffnung für die Sozialdemokraten zu. Da diese allerdings im Bundesrat seit einiger Zeit wieder die Mehrheit besitzen, hat die CDU nun auch ihren V-Mann in der Bundeshauptstadt aktiviert. Klaus W. hetzt nicht nur die Berliner, sondern gleich alle deutschen Steuerzahler mithilfe eines Flughafenbaus gegen sich und die SPD auf: Er hat den Flughafen unterirdisch bauen lassen, wodurch Lücken im Sicherheitskonzept entstanden.

Wasserschaden im AKW Fukushima
Abgeguckt hat er sich das wohl vom mittlerweile aufgeflogenen V-Mann in der CDU, Stefan Mappus (eine Anonymisierung ist hier nicht mehr nötig). Der Ex-Ministerpräsident von BaWü hat im Auftrag der SPD einen Bahnhof in den Sand gesetzt. Ironisches Ergebnis: Nicht die SPD, sondern die Grünen gewannen die anschließende Neuwahl, weil kurz zuvor ein V-Mann der Grünen im AKW Fukushima den Wasserhahn nicht zugedreht hatte. Bei den Grünen seien bislang - soweit Wolfgang Schäuble informiert ist - keine V-Leute aktiv. Allerdings ist sich Herr S. ziemlich sicher, dass "der Türke und diese komische Tussi mit den roten Haaren" V-Leute sein müssen, "so wie die aussehen". Bestätigen kann er in jedem Fall, dass die NPD nach aktuellem Stand zu 98,7 Prozent aus V-Leuten bestehe. Einzig bei der Piratenpartei sei noch gar kein V-Mann unterwegs. Aber es seien Computerkurse geplant, um auch hier schnellstmöglichst eingreifen zu können. Wolfgang S. hält das allerdings für überflüssig: "Dieses Interweb wird sich doch eh nicht durchsetzen. Die Piraten werden also bald wieder verschwunden sein..."

Nicht so schnell verschwinden werden die V-Leute aus der Politik. Doch wie heißt es so schön? Über die Saison gleicht sich das alles wieder aus.

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