Eine neue Studie des Max-Plankton-Instituts für Klimaforschung gibt erschreckenden Aufschluss über das enorme Ausmaß des globalen Klimawandels. Kann man den Zahlen der Forscher glauben, so gibt es auf der Erde mittlerweile Temperaturunterschiede im zweistelligen Grad-Celsius-Bereich!
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| Die Sonne: Schuld an dem Wetterchaos? |
Aktuelle Messungen belegen, wovor Wissenschaft und Politik schon seit Jahren warnen: Der Klimawandel ist bereits weit fortgeschritten. So wurden zu Beginn dieser Woche in Borstel, Niedersachsen (Deutschland, Europa) Temperaturen von unter (!) 0 Grad Celsius gemessen - die Forscher sprechen bei diesem Phänomen von sogenannten "Minustemperaturen". Ähnliches spielte sich in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan ab, wo die Anwohner bei bis zu -10 (sprich: minus zehn) Grad Celcius die Kühlschränke nach draußen stellten - zum Heizen.
Als wäre dieses ungewöhnliche Januarwetter nicht schon beängstigend genug, kommen zudem Meldungen aus dem australischen Coonabarabran von sonnigen 67 Grad Fahrenheit (= 19 Grad Celsius), Tendenz im Laufe des Tages sogar steigend. Desweiteren spricht man in Amparafaravola auf Madagaskar ebenso wie in Los Angeles (Chile) von 18 Grad Celcius - und es ist weit und breit keine einzige Flocke Schnee am Himmel zu sehen. Winter hier, Sommerhitze dort, das Wetter auf der Erde spielt verrückt. Die Liste der möglichen Schuldigen ist lang und reicht von der Sonne über die Industrie bis hin zum Euro.
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| Merkel: "Mir ist kalt." |
Bundeskanzlerin Angela Merkel wendete sich derweil an die verunsicherten Bürger. Die Lage sei ernst, aber nicht aussichtslos, erklärte sie in einer TV-Ansprache am Abend. Deutschland müsse sich solidarisch zeigen und seinen Teil dazu beitragen, die klimatischen Turbulenzen in den Griff zu bekommen. Wörtlich sagte Merkel weiter: "Das Wetter ist alternativlos. Fällt in Griechenland Schnee, dann fällt auch in Europa Schnee. Doch eines kann ich Ihnen versprechen: Solange ich lebe wird in Griechenland kein Schnee fallen!"
Das Max-Plankton-Institut hingegen beschwichtigte die Situation. Im zweiten Teil der Studie wiesen die Forscher darauf hin, dass vor einigen Monaten bereits deutlich größere Temperaturunterschiede auf der Erde gemessen wurden. Während Cherry Grove nahe Cold Lake in Kanada stolze -72,3 Grad Celsius markierte, soll im inneren Erdkern eine Hitze von immerhin 5.500,1 Grad Celsius herrschen. Dies entspräche einem Unterschied von über 5.570 Grad Celsius!
Ob es sich hierbei um eine Verharmlosung handelt oder tatsächlich keine Gefahr besteht, darüber streiten sich die Experten. Fakt ist: Jackenkäufer weltweit sind besorgt und wünschen sich, dass die Politik endlich entschlossen gegen das skrupellose Wetter vorgeht. Doch dessen Lobby ist stark. Und so bleibt den Menschen am Ende vermutlich nur das Eis. Überall auf der Welt.


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