Freitag, 15. Februar 2013

Nachrichtenüberblick vom 15.02.2013

Zieht weite Kreise: Asteroid "2012 DA 14"

Der Asteroid 2012 DA 14 wird heute Abend an der Erde vorbei fliegen und - sofern die Erde nicht kurzfristig die Laufbahn verändert und mit dem kleinen Himmelskörper zusammenstößt - weiter seine Kreise um die Sonne ziehen. Dieses Verhalten scheint er sich von anderen Gesteinsbrocken abgeguckt zu haben, denn Wissenschaftler entdeckten im Laufe der letzten Jahre immer mehr Asteroiden und Meteoriden, die sich scheinbar diesem Hobby gewidmet haben. Die Regierung zeigte sich besorgt und kündigte bereits Gegenmaßnahmen an.


Presse reitet auf Pferdefleisch-Lasagne herum

Die deutsche Presse scheint gerade Skandal-Flaute zu haben und hat sich dazu entschlossen die Pferdespuren in unserem Essen zu verfolgen. Edeka-Chef Markus Mosa kritisierte die Bezahl-Mentalität der Deutschen: "Da bekommt man mal mehr für sein Geld ohne extra dafür einen Aufschlag zahlen zu müssen und trotzdem meckern wieder alle!" Für die Zukunft kündigte er an weniger qualitatives Fleisch von Ratten oder Obdachlosen verwenden zu wollen.


Flughafen Düsseldorf hat geöffnet

Eine überraschende Nachricht erreichte uns heute Morgen aus Düsseldorf: Der Flughafen DUS soll bis auf Weiteres geöffnet sein und angeblich sollen sogar Flugzeuge starten. Passagiere reagierten verunsichert, hatten sie doch mit irgendeinem Streik gerechnet. Die Flughafenbetreiber drohten den Gewerkschaften kurzerhand mit höheren Lohnzahlungen, sollte nicht bis nächste Woche Mittwoch wieder gestreikt werden. Experten rechnen mit einer Eskalation der seltenen Situation.

Dienstag, 12. Februar 2013

Süffisant: Nordkorea feiert Neujahr an Karneval

Da hat wohl jemand mit dem Weltuntergang 2012 gerechnet und seine post-apokalyptischen Kalender verbrannt. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, warum Kim Jong Un Neujahr ausgerechnet an Karneval feiert. Das atomare Feuerwerk Nordkoreas lässt selbst den Papst erstaunt gen Himmel (oder Boden?) blicken und flüstern: "Habeo fertig." (lat. für: "Habe fertig.")

Sieht immer noch cool
aus: Atompilz
Mitten in Schavan's Büttenrede hinein (Zitat: "Schreiben Sie mich noch nicht ab, ich werde gegen diese Kopie der Guttenberg-Affäre rechtlich vorgehen!") fällt der Startschuss für das nordkoreanische Neujahr. Die Explosion einer Atombombe unter der Erde (in Nordkorea zündet man Feuerwerke grundsätzlich in Tunneln und Höhlen, regional auch unter Wasser) läutet dabei das Jahr des Kleinhirnrindekrebses ein.

Hielten sich nicht an die
Kleiderordnung der
Grammys:  Adam und Eva
Die UN zeigt sich überrascht und berät kurzfristig, ob und wie man an der Feier teilnehmen möchte. US-Feierbiest Obama hat allerdings schon vor wenigen Tagen angedeutet, dass er nach diversen Amokpartys lieber seine Nukularraketen wegwerfen und ein bisschen chillen möchte.

Neben der Teilnahme von Obama gilt es unter Experten zudem als unwahrscheinlich, dass Bunga-Bunga-Silvio die Reise nach Asien antreten und nordkoreanische Spezialitäten ausprobieren wird. Der Italiener sei zur Zeit eher damit beschäftigt Zutritt zur Kardinalsparty im Vatikan zu erlangen, um Nachfolger des scheidenden Papstes Benedikt XIVXI. (oder so ähnlich) zu werden. Letzterer fiel vom Glauben ab als er die ungemeine Pracht des Atompilzes im nordkoreanischen Rundfunk sah und sagte gegenüber HT: "Ohne Atombombe macht Papst irgendwie keinen Spaß, ich wandere nach Russland aus!"

Donnerstag, 7. Februar 2013

NASA gibt bekannt: Deutsche sollen Mondbasis bauen

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA) hat in einer Pressekonferenz Pläne für den Bau einer Mondbasis vorgestellt. Dabei sollen deutsche Ingenieure, die bereits an den Großprojekten Stuttgart 21 und BER beteiligt waren, in leitender Funktion für eine Fertigstellung bis Oktober 2014 sorgen.
Bekommt einen Flugbahnhof:
Mann im Mond

Nachdem die Europäische Raumfahrtbehörde ESA bereits vor wenigen Wochen die Idee eines Mondstations-3D-Druckers ins Spiel brachte, konterte die NASA nun in spektakulärer Weise: Die Amerikaner schnappten Europa kurzerhand ihre besten Ingenieure weg. Zudem sollen Stefan Mappus und - nach seinem Rücktritt im kommenden März - Klaus Wowereit gemeinsam den Aufsichtsrat leiten.

Freut sich auf den Dreh
auf dem Mond: Chewbacca
Mit Hilfe dieser deutschen Kompetenzqualität plant die NASA eine zügige und problemlose Fertigstellung der Mondbasis bis Oktober 2014. Der Aufsichtsrat kündigte fünf Minuten später eine Verschiebung aufgrund kleinerer Probleme im Sicherheitskonzept an, geplante Eröffnung des neuen Luna-Raumschiff-Knotenpunkts sei nun Dezember 2185. Außerdem würde das Projekt insgesamt rund 850 Quadrilliarden US-Dollar an Steuergeldern verschlingen - was im Vergleich zu S21 und BER ein Schnäppchen wäre.

Disney reagierte derweil gelassen. Der neue Konkurrent im Wettrennen um SciFi-Nachrichten kündigte drei neue Star Wars-Filme an und wünschte der NASA sowie der ESA: "Möge die Macht mit euch sein!" Anleger vermuteten hinter dieser Aussage, dass Disney bereits deutlich weiter mit dem Bau einer eigenen Mondstation für den Dreh sei und entsprechend siegessicher wäre. Der Aktienkurs von Disney sprang um 0,7 Lichtjahre nach oben.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Breaking News: Nordkorea plant Atombombe auf USA zu werfen

Erschreckende Neuigkeiten erreichen uns am heutigen Vormittag aus dem Pazifikraum: Das kommunistisch geführte Nordkorea plant aufgrund der Sanktionen durch die UN einen neuen Atomwaffentest mit dem Ziel USA!

Sieht cool aus: Atombombenexplosion
Wie die Nachrichtenargentur Reuters heute verlauten ließ, plant Nordkorea's Diktator Kim Jong-Un einen Test mit nuklearen - möglicherweise sogar nukularen - Waffen durchzuführen. Zielgebiet seien die Vereinigten Staaten. Im Wortlaut schreibt Reuters:

"North Korea said on Thursday it would carry out further rocket launches and a nuclear test that would target the United States [...]"

Ob Kim dabei einen bestimmten Ort im Visier hat ist nicht bekannt. Nahe liegend wäre geographisch beispielsweise ein Einschlag in Los Angelos oder San Francisco an der amerikanischen Westküste. US-Präsident Obama reagierte gelassen: "Das von Nordkorea verwendete Uran stammt aus dem Iran - und das ist schon seit April 1984 abgelaufen!" sagte er gegenüber der Horizon Times. Auf Nachfrage, woher er das so genau wisse, verwies Obama auf das kalte Wetter und den Superbowl in zehn Tagen.

Schon oft Ziel von machtgeilen Leuten gewesen: L.A.
Peking hingegen verkündete, dass Nordkorea jegliche Atombombentests mit Trägerraketen aus China unbedingt unterlassen sollte. Vorsichtshalber ließ die chinesische Regierung einen Grenzbereich von 1700 km evakuieren. Auch Südkorea zeigte sich besorgt und drohte mit der Wiederaufnahme der Gespräche mit Pjöngjang, um sie anschließend abbrechen zu können.

Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, verhängte die UN unmittelbar weitere Sanktionen gegen Nordkorea. Ob diese etwas bewirken bleibt abzuwarten.

Dienstag, 15. Januar 2013

Folgen des Klimawandels: Große globale Temperaturunterschiede gemessen

Eine neue Studie des Max-Plankton-Instituts für Klimaforschung gibt erschreckenden Aufschluss über das enorme Ausmaß des globalen Klimawandels. Kann man den Zahlen der Forscher glauben, so gibt es auf der Erde mittlerweile Temperaturunterschiede im zweistelligen Grad-Celsius-Bereich!

Die Sonne: Schuld an dem Wetterchaos?
Aktuelle Messungen belegen, wovor Wissenschaft und Politik schon seit Jahren warnen: Der Klimawandel ist bereits weit fortgeschritten. So wurden zu Beginn dieser Woche in Borstel, Niedersachsen (Deutschland, Europa) Temperaturen von unter (!) 0 Grad Celsius gemessen - die Forscher sprechen bei diesem Phänomen von sogenannten "Minustemperaturen". Ähnliches spielte sich in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan ab, wo die Anwohner bei bis zu -10 (sprich: minus zehn) Grad Celcius die Kühlschränke nach draußen stellten - zum Heizen.

 Als wäre dieses ungewöhnliche Januarwetter nicht schon beängstigend genug, kommen zudem Meldungen aus dem australischen Coonabarabran von sonnigen 67 Grad Fahrenheit (= 19 Grad Celsius), Tendenz im Laufe des Tages sogar steigend. Desweiteren spricht man in Amparafaravola auf Madagaskar ebenso wie in Los Angeles (Chile) von 18 Grad Celcius - und es ist weit und breit keine einzige Flocke Schnee am Himmel zu sehen. Winter hier, Sommerhitze dort, das Wetter auf der Erde spielt verrückt. Die Liste der möglichen Schuldigen ist lang und reicht von der Sonne über die Industrie bis hin zum Euro.

Merkel: "Mir ist kalt."
Bundeskanzlerin Angela Merkel wendete sich derweil an die verunsicherten Bürger. Die Lage sei ernst, aber nicht aussichtslos, erklärte sie in einer TV-Ansprache am Abend. Deutschland müsse sich solidarisch zeigen und seinen Teil dazu beitragen, die klimatischen Turbulenzen in den Griff zu bekommen. Wörtlich sagte Merkel weiter: "Das Wetter ist alternativlos. Fällt in Griechenland Schnee, dann fällt auch in Europa Schnee. Doch eines kann ich Ihnen versprechen: Solange ich lebe wird in Griechenland kein Schnee fallen!"

Das Max-Plankton-Institut hingegen beschwichtigte die Situation. Im zweiten Teil der Studie wiesen die Forscher darauf hin, dass vor einigen Monaten bereits deutlich größere Temperaturunterschiede auf der Erde gemessen wurden. Während Cherry Grove nahe Cold Lake in Kanada stolze -72,3 Grad Celsius markierte, soll im inneren Erdkern eine Hitze von immerhin 5.500,1 Grad Celsius herrschen. Dies entspräche einem Unterschied von über 5.570 Grad Celsius!

Ob es sich hierbei um eine Verharmlosung handelt oder tatsächlich keine Gefahr besteht, darüber streiten sich die Experten. Fakt ist: Jackenkäufer weltweit sind besorgt und wünschen sich, dass die Politik endlich entschlossen gegen das skrupellose Wetter vorgeht. Doch dessen Lobby ist stark. Und so bleibt den Menschen am Ende vermutlich nur das Eis. Überall auf der Welt.

Sonntag, 13. Januar 2013

Exklusiv: Minister bestätigt V-Leute in der Politik

Geahnt hat man es schon immer, nun gib es Gewissheit: In einem Interview mit der Horizon Times bestätigt ein Minister, der lieber anonym bleiben möchte (deshalb nennen wir ihn im Folgenden W. Schäuble - nein, das ist zu einfach; dann besser: Wolfgang S.), dass in der Politik auf Landes- sowie Bundesebene V-Leute eingesetzt werden.

Verschollen oder Tod: Guido Westerwelle
Mit dem Einsatz von sogenannten V-Männern, die als Verbindungspersonen möglichst unerkannt in bestimmten meist kriminellen Organisationen operieren, versuchen laut Aussage von Wolfgang S. so gut wie alle Parteien ihrer Konkurrenz Schaden zuzufügen. Dieses demokratische Mittel der Politik laufe derzeit allerdings etwas aus dem Ruder, so Herr S.. Er selbst bat gegenüber HT um Anonymität, da seine Partei nicht gerade zimperlich mit den eigenen Mitgliedern umgehe. Als Beispiel für die Brutalität innerhalb der Branche nannte Herr Schäuble Grausamkeiten wie das Ausspannen der Frau oder sogar die Rücknahme eines Doktortitels. Angesichts dessen werden wir auch die Namen der V-Leute anonymisieren, die uns W. Schäuble verriet.

In der FDP beispielsweise sei ein V-Mann namens Philipp R. in der Führungsspitze, der eigentlich für die Grünen arbeit. Ursprünglich sollte Herr R. im Hintergrund nur dafür sorgen, dass auf jedem Parteitagsfoto jemand unsympathisch in die Kamera lacht. Nach dem plötzlichen Tod (oder Verschwinden?) von Guido Westerwelle Anfang 2010 musste P. Rösler jedoch unerwartet die Geschicke der Partei übernehmen und bemüht sich seitdem nicht enttarnt zu werden, was ihm augenscheinlich schwer fällt.

V-Leute in der SPD?
Ganz anders in der SPD: Hier hat die Union gleich mehrere V-Männer platziert, die schon in der Vergangenheit herausragende Arbeit geleistet haben. Um diesen Artikel nicht ausufern zu lassen nur zwei Beispiele: Ein Kanzlerkandidat namens Peer S. konnte sich in der Partei ganz nach oben arbeiten und manipuliert nun geschickt die Bundestagswahl 2013 zu Gunsten von Angela Merkel. Durch immer neue Aussetzer hält er dabei die Umfragewerte niedrig und lässt gar nicht erst den Hauch von Hoffnung für die Sozialdemokraten zu. Da diese allerdings im Bundesrat seit einiger Zeit wieder die Mehrheit besitzen, hat die CDU nun auch ihren V-Mann in der Bundeshauptstadt aktiviert. Klaus W. hetzt nicht nur die Berliner, sondern gleich alle deutschen Steuerzahler mithilfe eines Flughafenbaus gegen sich und die SPD auf: Er hat den Flughafen unterirdisch bauen lassen, wodurch Lücken im Sicherheitskonzept entstanden.

Wasserschaden im AKW Fukushima
Abgeguckt hat er sich das wohl vom mittlerweile aufgeflogenen V-Mann in der CDU, Stefan Mappus (eine Anonymisierung ist hier nicht mehr nötig). Der Ex-Ministerpräsident von BaWü hat im Auftrag der SPD einen Bahnhof in den Sand gesetzt. Ironisches Ergebnis: Nicht die SPD, sondern die Grünen gewannen die anschließende Neuwahl, weil kurz zuvor ein V-Mann der Grünen im AKW Fukushima den Wasserhahn nicht zugedreht hatte. Bei den Grünen seien bislang - soweit Wolfgang Schäuble informiert ist - keine V-Leute aktiv. Allerdings ist sich Herr S. ziemlich sicher, dass "der Türke und diese komische Tussi mit den roten Haaren" V-Leute sein müssen, "so wie die aussehen". Bestätigen kann er in jedem Fall, dass die NPD nach aktuellem Stand zu 98,7 Prozent aus V-Leuten bestehe. Einzig bei der Piratenpartei sei noch gar kein V-Mann unterwegs. Aber es seien Computerkurse geplant, um auch hier schnellstmöglichst eingreifen zu können. Wolfgang S. hält das allerdings für überflüssig: "Dieses Interweb wird sich doch eh nicht durchsetzen. Die Piraten werden also bald wieder verschwunden sein..."

Nicht so schnell verschwinden werden die V-Leute aus der Politik. Doch wie heißt es so schön? Über die Saison gleicht sich das alles wieder aus.